[Rezension]: Die Tatarin – Iny Lorentz

Inhaltsangabe:
Die junge Tatarin Schirin muss ihre wahre Identität geheim halten, sonst kostet sie das ihr Leben, denn sie lebt als Geisel unter den Russen, da ihr Vater, der Khan, nach einem misslungenen Kriegszug von ihnen gefangen genommen wurde. Er und seine Gefolgsleute werden nur am Leben gelassen, wenn er den Russen seinen Sohn als Geisel überlässt. Doch sein ältester Sohn Bahadur ist tot und sein jüngerer Sohn mit seiner Lieblingsfrau Zeyna wird von seiner Mutter behütet und nicht hergegeben. In ihrer Not verkleidet Zeyna  die wenig weiblich wirkende Schirin als Junge und gibt ihn als Bahadur aus. Da die Russen nicht wissen, dass dieser eigentlich tot ist, glauben sie diese Lüge und nehmen Schirin mit. Von da an muss die Tatarin immer auf der Hut sein, damit ihr Geheimnis nicht gelüftet wird. Das gestaltet sich aber schwieriger, wie es zuvor den Anschein hatte. Vor allem, als sie merkt, dass sie Gefühle für den russischen Offizier Sergej Tarlow hegt. Mehrere Male muss sie sich aus verzwickten Situationen retten. Wird sie dieses Geheimnis vor den Russen und den Mitgefangenen geheim halten können?…

Meine Meinung:
“Die Tatarin” spielt Anfang des 18. Jahrhunderts in Russland . Anhand der Beschreibungen kann man sich richtig schön vorstellen, wie es damals gewesen sein muss. Alles wird so detailliert und liebevoll beschrieben, die Charaktere wirken weder platt noch langweilig und die geschichtliche Korrektheit besticht mal wieder. Zwischendurch wurde es zwar etwas langatmig und zäh zu lesen, aber das wurde schnell wieder aufgewogen. Wunderschön und informativ :)

Es ist wirklich lesenswert und sehr zu empfehlen.

Buchdaten:
Taschenbuch –  592 Seiten
Preis –9,99€ [D]
1. Auflage 1. Juli 2005
Autoren – Iny Lorentz
Genre – Historischer Roman

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