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[Challenge]: blanvalet und das Lesende Katzenpersonal

Diese Challenge muss einfach sein. Sie geht so gut nebenbei, weil blanvalet wirklich ganz ganz tolle Bücher im Sortiment hat. Deshalb möchte ich in meinem neuen Lesejahr unbedingt dabei sein. Immerhin gibts diese Challenge nicht umsonst schon seit ganzen 3 Jahre und geht somit dieses Jahr in die vierte Runde!
Meine Liste werde ich hier regelmäßig aktualisieren ;)

blanvalet-challenge

Die Regeln und das Logo habe ich vom Lesendem Katzenpersonal kopiert:

Die Regeln:

  • Im Zeitraum vom 01.01. – 31.12.2015 sollen mindestens 20 Bücher des blanvalet-Verlags gelesen und rezensiert werden (es muss der Verlag auf dem Buchcover erkennbar sein). Limes und Penhaligon zählen nicht zur Challenge.
  • Wer teilnehmen möchte, hinterlässt bitte einen Kommentar unter diesem Post.
  • Ein späterer Einstieg in die Challenge ist kein Problem, jedoch zählen erst die ab der Anmeldung rezensierten Bücher! Es lohnt sich also, sich vorher anzumelden und es einfach zu probieren.
  • Falls ihr auf eurem Blog über die Challenge berichten wollt, könnt ihr euch das Logo gerne mitnehmen.
  • Alle Teilnehmer führen diese Challenge auf ihrem eigenen Blog durch, die gelesenen und rezensierten Bücher sind hier in das unten stehende Formular einzutragen.
  • Die gelesenen Bücher dieser Challenge können auch gerne mit anderen Challenges kombiniert werden.

Gelesen und rezensiert:

1.
2.
3.
4.
5.

 

 

blanvalet-Bücher auf dem SuB:

1. Der Ruf der Trommeln – Diana Gabaldon
2. Das flammende Kreuz – Diana Gabaldon
3. Ein Hauch von Schnee und Asche – Diana Gabaldon
4. Hals über Kopf – Kathy Reichs
5. Nachtschrei – Jeffery Deaver
6. Die Gefährtin des Vaganten – Andrea Schacht
7. Die Glasmalerin – Eric Walz

 

[Geheimtipp des Monats]: Das Sternenglöckchen – Karel Szesny

Naaa, du magst den kleinen Prinzen? Dann wird das hier sicher das Richtige für dich sein!
Die junge Elisa folgt den Spuren des kleinen Prinzen, der 70 Jahre zuvor nach einem Schlangenbiss verschwand. Auf ihrer Reise erlebt sie allerhand Abenteuerliches.

Das Sternenglöckchen

Buchdaten:
Hardcover – 336 Seiten
Preis – 19,80 € [D]
Autor – Karel Szesny
Erscheinungstermin: 08.03.2014
ISBN: 978-3-940650-45-0
Empfohlen ab 8 Jahre

Sternenglöckchen

 

 

 

 

 

Zum Inhalt:

„Es ist einfach unsinnig zu glauben, dass die Geschichte vom kleinen Prinzen wirklich passiert ist“, meint der Fuchs abschätzig. „Sie ist absolut frei erfunden wie alle Märchen.“
Darüber muss Elisa lächeln.
„Aber nein“, erwidert sie tief überzeugt. „Für eine ausgedachte Geschichte ist in dem Buch alles viel zu genau beschrieben: das glockenhelle Lachen des kleinen Prinzen, seine weizenblonde Haarsträhne, die sich im Wind bewegt, seine Traurigkeit, so tief und schwer, dass einem das Herz wehtut … Nein, so kann niemand schreiben, der es nicht selbst erlebt hat.“

Der Professor schüttelt den Kopf und sagt: „Angenommen du hättest recht und der kleine Prinz wäre tatsächlich nicht an dem Schlangenbiss gestorben – es gäbe ihn doch heute sowieso nicht mehr! Denn das Buch, stell dir vor, gab es schon lange vor meiner Geburt. Falls es ihn überhaupt noch gibt, dann hat dein Prinz inzwischen ein faltiges Gesicht, schütteres Grauhaar, knorrige Zitterhände und einen krummen Rücken!“
Elisa wendet sich ab und geht mit schnellen Schritten davon. Der Professor soll nicht sehen, was ihr da unaufhaltsam aus den Augen tropft.
„Er ist ein alter Mann, dein Prinz!“ ruft er ihr böse lachend nach. „Ein alter Mann!“
(Bild- und Textquelle: Abentheuerverlag)

–> Leseprobe

Ich muss ja sagen, dass ich Bücher total gerne hab, in denen die abgebildeten Illustrationen nicht “perfekt” sind.
Dieses Buch hat seinen Weg auf meinen Wunschzettel gefunden ;)
Ich finds einfach unheimlich niedlich und die Idee fasziniert mich.

Hat euch die Leseprobe und die Idee auch überzeugt?

 

[Rezension]: Die geliehene Zeit – Diana Gabaldon

Die Inhaltsangabe spoilert leider zwangsweise den ersten Teil!!!

Die geliehene Zeit

Zum Inhalt:

20 Jahre nach Claires Rückkehr in die Neuzeit, steht sie vor der schwierigen Aufgabe, ihrer Tochter Brianna von ihrem leiblichen Vater zu erzählen. Diese war bisher in dem Glauben, dass Frank Randall ihr wirklicher Vater ist, ohne je daran gezweifelt zu haben.
Für dieses Unterfangen kehrt Claire zusammen mit ihrer Tochter das erste Mal wieder zurück nach Schottland .

Dort lernen sie den Adoptivsohn des verstorbenen Pfarrers Wakefield kennen, mit dem sie sich gemeinsam auf Spurensuche begeben. An einem einsamen Friedhof erfährt Brianna die ganze Wahrheit über ihren Vater: Wer er war und wieso ihre Mutter die Liebe ihres Lebens verließt und in die Neuzeit zurückkehrte.

Meine Meinung:

Hat man den ersten Teil beendet und beginnt mit „Die geliehene Zeit“, ist der Schock zunächst groß: Claire ist plötzlich in der Neuzeit und hat eine erwachsene Tochter!

Ist man die Detailverliebtheit Gabaldons gewohnt, mutet es erst etwas komisch an, dass sie plötzlich solch einen riesen Sprung macht. Ich gebe zu: zuerst war ich echt enttäuscht.
Mit der Zeit merkte ich aber, wieso sie sich für diese Variante der Geschichtenerzählung entschieden hat. Da man das Ende schon kennt, kann man sich auf ganz andere Dinge konzentrieren. Man brennt nicht darauf zu erfahren, wie es aus geht, sondern darauf, WIESO es zu solch einer extremen Wandlung kommt.

Das unausweichliche Ende des Dramas um die Schlacht von Culloden dürfte den meisten bekannt sein. „Mittendrin“ zu sein, ist allerdings wieder etwas anderes. Mein Gott, was hab ich mit den Protagonisten gezittert, gebangt, gehofft und gebetet. Auch die ein oder andere Träne ließ sich nicht vermeiden. Durch den lebendigen Schreibstil wurde mir wieder bewusst, dass hinter jeder geschichtlichen Begebenheit tausende Leben/Dramen stecken.

Aber ich möchte nicht ausschweifen. Darum kehre ich lieber wieder zurück zum Buch:
Nachdem Brianna nun die Wahrheit über ihren leiblichen Vater erfuhr, erzählt Claire, ihrer Tochter, wieso sie nicht bei Jamie blieb. Ab diesem Zeitpunkt, wird das Ende von Band 1 fortgesetzt: Endlich ist man wieder zusammen mit Jamie und Claire im 18. Jahrhundert.
Die Idee ist super und ist auch wirklich gut umgesetzt. Solche Clous geben Büchern oftmals das gewisse Etwas, entreißen den Leser aus dem starren Lesen, hin zum Erleben.

Was den Schreibstil betrifft, hat sich (zum Glück) nicht viel verändert. Es wird weiterhin sehr liebevoll-detailiert beschrieben, sodass man sich direkt mittendrin fühlt.
Was sich allerdings geändert hat, ist die Erzählweise. Es wird nicht nur alles aus Claires Sicht in der Ich-Perspektive erzählt, wie man es aus „Feuer und Stein“ kennt, sondern auch aus Rogers Sicht. Diese ist jedoch in der dritten Person geschrieben.

Dass hier noch eine weitere Erzähl-Person eingebaut wurde, fand ich richtig gut. So konnte man auch mal Claire „beobachten“. Mich hat schon vorher interessiert, wie eine andere Person sie wahrnimmt. Somit ist auch dieses Geheimnis gelüftet ;)

Ich möchte manchmal in London mit dem Bus fahren oder den Telefonhörer in die Hand nehmen und mit jemanden reden, der weit weg ist Ich möchte den Wasserhahn aufdrehen und warmes Wasser haben… „ (S. 575)

Die Aufmachung vom Buch ist sehr schlicht. Wie ich schon bei der Rezension zu „Feuer und Stein“ geschrieben habe, finde ich meine Ausgabe (siehe Bild oben) einfach am passendsten, da sonst alles irgendwie zu überladen ist. Es lenkt nur vom Eigentlichen ab, auch wenn ich schöne Cover grundsätzlich sehr gerne habe. Hier finde ich es irgendwie unpassend.
Was mich allerdings am Einband gestört hat ist – und das war bei bisher jedem Band der Fall – dass die goldenen Letter am Cover abwetzen. Bei meinen Büchern ist fast keine Schrift mehr zu lesen. Ich bin nur froh, dass es nur das vordere Cover ist und nicht der Buchrücken. So sieht man es wenigstens nicht, wenn sie im Regal stehen. Find ich aber trotzdem sehr schade.

Fazit: Obwohl ich zu Beginn enttäuscht war, dass der Teil nicht direkt dort anknüpft, wo der vorherige aufgehört hat, hat mich “Die geliehene Zeit” umgehauen. Viel geschichtlicher Hintergrund verpackt in eine wundervolle Liebesgeschichte, Also auch hier eine klare Empfehlung meinerseits.

5 Sterne

–> Leseprobe

Highland-Saga
1. Feuer und Stein (Outlander)
2. Die geliehene Zeit (Dragonfly in Amber)
3. Ferne Ufer (Voyager)
4. Der Ruf der Trommeln (Drums of Autumn)
5. Das flammende Kreuz (The Fiery Cross)
6. Ein Hauch von Schnee und Asche (A Breath of Snow and Ashes)
7. Echo der Hoffnung (An Echo in the Bone)
8. Ein Schatten von Verrat und Liebe (Written in my own Heart’s Blood)

Buchdaten:
Taschenbuch – 992 Seiten
Preis – 12,00 € [D]
Erscheinungsdatum 04. Februar 2003 (1. Auflage)
Originaltitel: Dragonfly in Amber
Autorin – Diana Gabaldon
Genre – Historischer Roman
ISBN: 978-3-7645-0167-9

Blanvalet

[Rezension]: Feuer und Stein – Diana Gabaldon

Feuer und SteinZum Inhalt:

Claire Randall, die im Zweiten Weltkrieg als Krankenschwester in einem Lazarett gearbeitet hat, genießt gemeinsam mit ihrem Ehemann Frank ihre zweiten Flitterwochen in Schottland.
Während Frank auf der Suche nach Spuren seiner schottischen Vorfahren ist, interessiert sich Claire vor allem für unbekannte Pflanzenarten.
Als Claire eines Tages zum Steinkreis Craigh na Dun geht, um dort eine eigenartige Pflanze zu pflücken, stolpert sie durch einen riesigen gesprungenen Stein, der sie ins Jahr 1743 katapultiert.

Sie muss sich der eigenartigen Tatsache bewusst werden, dass sie in einer gefährlichen Zeit gelandet ist, in die sie schon aufgrund ihres Benehmens und Aussehens nicht hineinpasst.
Zu ihrem Glück, läuft ihr der junge äußerst hübsche Jamie Fraser über den Weg, der sie des öfteren aus heiklen Situationen rettet.
Ihr wird klar, dass sie sich bald zwischen der Liebe zur Vergangenheit und der Liebe zur Zukunft entscheiden muss.

Meine Meinung:

Als ich mir das Buch neu gekauft habe (nachdem ich meine ausgeliehenen Bücher nicht mehr wiederbekam), habe ich mich bewusst für diese Ausgabe entschieden.
Es gibt verschiedene Cover der Reihe, aber die hier finde ich am besten. Es ist schlicht, nicht überladen und versteckt eine riesige und umfangreiche Geschichte. Wäre das Cover auch so detailreich, wie der Rest des Buches, wäre es einfach viel zu viel. 

Obwohl ich das Buch schon vor ca 8-10 Jahren gelesen habe und somit kannte, war es doch merkwürdig, wie viel man vergisst oder vielleicht sogar beim ersten Lesen nicht mitbekommen hat.
Eines habe ich jedoch nicht vergessen: Die Atmosphäre! Auf die werde ich später noch näher eingehen. Nur eines vorweg, die Reihe ist gewaltig, imposant und unbeschreiblich.

Direkt am Anfang fängt Diana Gabaldon den Leser und lässt ihn nicht mehr los. Man taucht in die Geschichte ein und befindet sich mittendrin, wie ein stiller unsichtbarer Beobachter.
Es passiert so wahnsinnig viel, dass ich zwischendurch das Buch weglegen und durchschnaufen musste. 

Ein Punkt, der oft abschreckt: Es kommen sehr viele Personen vor.
Dazu muss ich sagen, dass ich damals, als ich die Bücher das erste mal gelesen habe, mit den Namen und Zugehörigkeiten durcheinander gekommen bin. Sie sind alle irgendwie miteinander verbandelt, sodass ich schnell den Überblick verloren habe.
Dieses mal ist mir das nicht passiert. Ich war eher verwundert, dass mir das beim ersten mal überhaupt passiert ist. Denn eigentlich werden die Charaktere sehr schön in die Geschichte eingeführt. Diana Gabaldon zeichnet die Charaktere mit Worten, wie ein Maler es mit Farbe macht. Zu den Protagonisten kann ich leider nicht so viel sagen, sonst nehme ich zuviel von der eigentlichen Geschichte vorweg. Der Leser gewinnt sie allerdings alle zu sehr guten Freunden, die man durch ihre Lebensabschnitte begleitet.

Eigentlich mag ich ja romantisch-schnulzige Szenen meistens nicht so. Wer die Bücher kennt, wird wissen, dass an Liebesszenen nicht gespart wird. Mit dem kleinen aber feinen Unterschied: sie stören überhaupt nicht, sondern passen sehr gut rein.
Ohne diese Szenen, würde Claires innere Zerrissenheit nicht so deutlich hervorkommen. Man fühlt richtig mit ihr, schwankt selbst mit der Meinung hin und her, genauso wie Claire es tut.

Fazit: Alles in allem ist Feuer und Stein der wunderbare erste Band einer mitreißenden Reihe. Diese Bücher kann ich wirklich uneingeschränkt empfehlen! Diese Bücher nimmt man gerne ein weiteres mal in die Hand, weil sich die Geschichte so ins Gedächtnis einbrennt, dass man gerne wieder zusammen mit den Protagonisten in die Highlands zurückkehren möchte.

5 Sterne

–> Leseprobe

Highland-Saga
1. Feuer und Stein (Outlander)

2. Die geliehene Zeit (Dragonfly in Amber)
3. Ferne Ufer (Voyager)
4. Der Ruf der Trommeln (Drums of Autumn)
5. Das flammende Kreuz (The Fiery Cross)
6. Ein Hauch von Schnee und Asche (A Breath of Snow and Ashes)
7. Echo der Hoffnung (An Echo in the Bone)
8. Ein Schatten von Verrat und Liebe (Written in my own Heart’s Blood)

Buchdaten:
Taschenbuch – 800 Seiten
Preis – 10,00 € [D]
Erscheinungstermin: 01. Juli 1997
Originaltitel: Outlander

Autorin – Diana Gabaldon
Genre – Historischer Roman
ISBN: 978-3-7645-0155-6
Blanvalet